Terchová

    liegt nordöstlich von Zilina und ist eine typische Weilergemeinde an der Grenze zwischen der Kleinen Fatra und dem Hügelland Kysucká vrchovina. Sie entstand im 16. Jahrhundert während der walachischen Kolonisation. In der Vergangenheit hatte sie über 120 Weiler, die jedoch nach und nach unbewohnt bleiben. Heute sind noch etwa 70 bewohnt. Die Gemeinde wird erstmals urkundlich im Jahr 1580 ervähnt. Ihre Einwohner züchteten Schafe, arbeiteten in Wald und Steinbruch. Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Gemeinde niedergebrannt und 120 Häuser brannten samt ihrer Wirtschaftsgebäude ab. Nach dem Krieg baute man das Dorf wieder auf. Aus Terchová stammt Adam Frantisek Kollár, ein Gelehrter der Aufklärung und Reformator, der am kaiserlichen Hof in Wien tätig war. Die Gemeinde ist durch ihre orginelle Musik und ihren Gesang bekannt.
In den einzelnen Weilern blieb auch die ursprüngliche volkstümliche Holzarchitektur erhalten. Ein häufiges Ziel der Besucher von Terchová sind die traditionellen Volkskunstfeiern, die alljährlich im Sommer veranstaltet werden und das Gedenkzimmer des hier geborenen legendären Räuberhelden Juraj Jáno¹ík im Gebäude der ehemaligen Schule.
Terchova ist der ideale Ausgangspunkt in die Kleine Fatra und das benachbarte Hügelland Kysucka vrchovina. Ein Weg führt in das attraktivste Gebiet der Kleinen Fatra - dem Tal Vrátna und seiner unmittelbaren Umgebung.