Umgebung
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®ilina (25 km)
Ist eine wirkliche Metropole der nordwestlichen Slowakei. Archäologische Ausgrabungen belegen
die Besiedlung des Talkessels ®ilinská kotlina bereits im Neolithikum. Das Gebiet des heutigen ®ilina
wird erstmals in einer lateinisch vertaßten Urkunde des Gespans Thomas aus Nitra aus der Zeit um 1208 unter
dem Namen Terra de Selinan erwähnt. Das Zentrum dieses alten slawischen ®ilina befand sich in der Nähe
der Kirche des Hl. Königs Stephan im Stadtteil Závodie, die bis heute als einziges Denkmal an diese Zeit
erhalten blieb.
Die erste urkundliche Ervähnung von ®ilina als Stadt stammt aus dem Jahr 1312, obwohl
es wahrscheinlich die Stadtrechte bereits einige Jahre früher erhielt. Zu einer königlichen Stadt
erhöhte es König Karl Robert im Jahr 1321.
Die römisch-katholische Kirche der allerheilingsten Dreifaltigkeit wurde um das Jahr 1400 an der Stelle
errichtet, an der früher im 13. Jahrhundert die Burg von ®ilina stand.
Die dreischiffige Kirche war ursprünglich gotisch, wurde aber später im Renaissancestil umgebaut.
Wertvoll sind vor allem die Altargemälde. Daneben steht der Turm Burianova ve®a.
Es ist einer der ältesten Renaissanceglockentürme der Slowakei. Der freistehende
Turm erinnert an die bekannten italienischen Glockentürme - sog. Kampanilen.
Das mächtige viereckige Bauwerk wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Erweiterung der
Stadtbefestigung errichtet. Um es vom alten Turm der Pfarrkirche zu unterscheiden nannte man es Neuer Turm
und erst später nach der Glocke Burian. Vom Turmrundgang hat man eine wunderbare Aussicht auf die Dächer
und Gassen des historischen Kerns von ®ilina, sowie auf das Panorama der umliegenden Gebirge.
Die Kirche des Hl. Stephan im Stadtteil Závodie ist die älteste architektonische Sehenswürdigkeit
auf dem Gebiet von ®ilina. Die Entstehung dieser spätromanischen Kirche datieren Fachleute in die Zeit um
1200 bis 1250. Besonders wertvoll ist das erhaltene Interieur der Kirche. Die Kirche wird von einer steinernen
Mauer mit einem Eingangstor und einer kreisförmigen Bastei aus dem 17. Jahrhundert umgeben.
Im Areal befindet sich auch eine kleine Renaissancekapelle.
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Teplièka nad Váhom (20 km)
Im nahen TEPLIÈKA NAD VÁHOM steht dicht an der Straße das große Gebäude eines
ursprünglich im Renaissancestil errichteten Schlosses, das Ende des 17. und Anfang des 18.
Jahrhunderts vergrößert und umgebaut wurde. Es handelt sich um ein monumentales dreistöckiges
Bauwerk mit zwei Ecktürmen.
Die ursprünglich im Renaissancestil errichtete Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert,
später baute man eine Barockkapelle an, in der die mumifizierte letzte Burgherrin von Streèno ®ofia Bosniaková,
die Frau des Palatins Frantisek Wesselényi beerdigt ist.
Alt Burg (30 km)
Alt Burg (Starý hrad), ursprünglich Varín genannt, war bereits im 13. Jahrhundert das Zentrum
eines Herrengutes zu dem die umliegenden Gemeinden sowie Zilina gehörten. In der ersten Hälfte
des 16. Jahrhunderts bekämpften die hiesigen Burgherren fünfundzwanzig Jahre die Burg Streèno,
die später ihre Wehrfunktion übernahm. Im 16. Jahrhundert siedelte der Sitz des Herrengutes nach
Krasòany um und die Burg verfiel allmählich. Heute ist am besten der dominante Turm erhalten.
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Burg Streèno (28 km)
Am linken Ufer des Flusses Váh ragt von einem Kalksteinfelsen die Ruine der Burg Streèno auf,
die ein nationales Kulturdenkmal ist. Die Burg wurde Mitte des 14. Jahrhunderts zum Schutz des Gebietes
und der Erhebung der Maut errichtet, die am Fuß des Burgberges am Fluß Vah eingenommen wurde. Ihr heutiges
Aussehen erhielt sie Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhundert. Ende des 17. Jahrhunderts ließ sie Kaiser
Leopold nach der Niederwerfung des Aufstandes von Thököly niederreißen. Nach einer langen Rekonstruktion eröffnete
man die Burg im Jahr 1995 wieder. Vom Burgberg und dem Pfad über der Burg hat man eine wunderbare Aussicht auf den
Paß Streèniansky priesmyk und einen großen Teil des Talkessels ®ilinská kotlina.
Der Fluß Váh höhlte im Paß Streèniansky priesmyk den Mäander Domasínsky meander aus. Der Váh fließt an
dieser Stelle von drei Seiten um den unscheinbaren, flachen und bewaldeten Berg Domasín.
Domasínsky meander ist seit dem Jahr 1978 ein geschütztes Naturdenkmal, das in den gesmten Westkarpaten
einzigartig ist. Hier befinden sich die sagenumwobenen Überreste der Felsenklippen Margita und Besná,
die in der Vergangenheit vor allem für Flößer gefährlich waren. Den schönsten Ausblick auf diesen Teil
des Tales hat man von den historischen Burgen - Streèno und alt Burg.
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Rajecké Teplice (40 km)
Das nahegelegene RAJECKÉ TEPLICE wird in Ukunden erstmals als Niederlassung im Jahr 1376 ervähnt,
als es zum Herengut Lietava gehörte. Die hiesigen alkalischen Thermalquellen werden bereits im 14.
Jahrhundert erwähnt. . Seit der Zeit der Thurzos im 17. Jahrhundert, als an den Quellen ein Kurort
errichtet wurde, entwickelte sich die Gemeinde als Kursiedlung.
Heute gehört Rajecké Teplice zu den anziehendsten Kurorten der Slowakei.
Hier werden Rheuma, Neurosen und einige Berufskrankheiten behandelt.
Attraktiv ist vor allem das rekonstruierte Kurhaus Aphrodite,
das im Stil der Antike eingerichtet wurde und mit den modernsten diagnostischen
und therapeutischen Geräten ausgestattet ist. Die Thermalquellen haben dank ihrer
Zusammensetzung und einer Temperatur von 38oC eine hervorragende Heilwirkung.
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Èièmany (65 km)
Die Gemeinden südlich von Rajec sind bedeutende ethnologische Lokatitäten.
Wertvolle Volksarchitektur, Kultur und originelle Bräuche wurden zum Anziehungspunkt
für zahlreiche Touristen. Am meisten wird ÈIÈMANY besucht, ein Denkmalreservat der Volksarchitektur.
Die Gemeinde ist für ihre originellen Blockhäuser mit charakteristischen weißen Ornamenten bekannt.
Die Malerei soll die Holzbalken vor dem Austrocknen durch die Sonnenstrahlen schützen. Das gesamte
Reservat besteht aus 136 Häusern.
Am besten sind das einstöckige Raden-Haus und das Benachbarte
Gregor-Haus erhalten, in denen sich eine heimatkundliche Dauerausstellung befindet,
die Geschichte und Kultur dieser Region näher bringt.
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Múzeum kysuckej dediny (28 km)
Das Museum des Kysuce-Dorfes, das 1981 im Tal Chmúra eröffnet wurde.
In Kysuce blieben realtiv wenige ursprungliche Bauwerke erhalten.
In Kysuce blieben relativ wenige ursprüngliche Bauwerke erhalten.
Deshalb ist dieses Freilichtmuseum heute im Prinzip die einzige Möglichkeit um zu sehen,
wie in der Vergangenheit ein echtes Dorf in Kysuce aussah.
Man findet hier 34 Wohn-, Sakral-, und Wirtschaftsgebäude aus ganz Kysuce.
So zum Beispiel das Wirtshaus aus Koròa, das auch im Freilichtmuseum
seinem ursprünglichen Zweck dient.
Besonders wertvoll ist eine Waldbahn, ein einzigratiges technisches Werk, das einzige
seiner Art in Europa. Etwas ähnliches ist nur aus den Peruanischen Anden oder den Rocky
Mountains in den USA bekannt. Die heutige Bahnstrecke ist nur ein kleiner Teil der ursprünglich viel
längeren Bahnlinie mit einer Spurweite von 760 mm. Italienische Kriegsgefangene errichteten sie im Jahr 1915.
Die ursprünglich 61 km lange Bahnstrecke verband O¹èadnica in Kysuce mit Lokca in der Arwa.
Auf dem schwersten Abschnitt mußte ein Höhenunterschied von 217 m überwunden werden. Dies erleichterten
drei Kehren. In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Bahnstrecke auf 110 km verlängert.
In den folgenden Jahren verkürzte man sie immer mehr und schloß sie 1969 aus wirtschaftlichen Gründen ganz.
Zum Glück kam es nicht zur geplanten Demontage.
Im Jahr 1974 wurde der Betrieb auf dem wertvollsten Abschnitt wieder aufgenommen.
1980 eröffnete man den ersten rekonstruierten Abschnitt, der im Jahr 1995 um den Teil am
Freilichtmuseum bis zur ersten Kehre erweitert wurde. Der Zug diente früher dem Holztransport
und fährt heute Touristen. Am Wochenende wird eine Dampflokomotive und an Arbeitstagen (außer Montag)
eine Diesellokomotive eingesetzt.
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Budatín Schloß (25 km)
BUDATÍN war früher eine selbständige Gemeinde, heute ist es ein Teil von Žilina.
Budatin wird von einem Schloß beherrscht, das stratigisch am Zusammenfluß von Váh und Kysuca liegt.
In der Vergangenheit wird es als Mautstelle erwähnt. Die Anfänge der steinernen Burg reichen
in die zweite Hälfte des 13. Jahrhundert. Der eindrucksvollste und zugleich ältester Teil,
ist ein mächtiger vierstöckiger romanischer Turm mit Bauelementen der Frühgotik.
Später baute man den Turm im Renaissancestil um. Ursprünglich stand hier eine Wasserburg.
Sie schützte den wichtigen Handelsweg nach Schlesien. Zu Anfang war das Schloß im Besitz des Königs,
gehörte später aber mehreren Adelsfamilien. Zuletzt waren es die Csákys, die es in den Jahren 1922 bis 1923
rekonstruieren ließen. Im Schloß kann man die Sammlungen des Museums Povazské múzeum und eine
Galerie mit einmaligen Werken der Drahtbinderkunst besichtigen. Die Drahtbinderei war einer der
typischen Berufe ab der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Ausstellung im Schloß Budatin ist die einzige
ihrer Art in der Welt. Landschaftlich ist auch das Parkareal interessant, das erst am Zusammenfluß von
Vah und Kysuca endet. Der ursprünglich englische Park wurde wahrscheinlich Mitte des 19.
Jahrhunderts angelegt. Hier wachsen einige exotische Gehölze.
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Rajecká Lesná - drevený betlehem (52km)
Der gesamte südliche Teil des Talkessels ®ilinská kotlina - Rajecká kotlina war im Mittelalter
ein wichtiges Zentrum des Handwerks. Unter den Handwerkern zwischen Rajecké Teplice bis Èièmany
waren vor allem Tischler und Bildschnitzer bekannt. Sie bearbeiteten Holz nicht nur für den Eigenbedarf,
sondern auch zum Verdauf.
Ein Beweis dafür ist auch das Meisterwerk aus RAJECKÁ LESNÁ - eine einmalige und große
geschnitzte Krippe, die durchgehend um neue Figuren ergänzt wird.
Man findet hier nicht nur zahlreiche biblische Gestalten, sondern auch die charakteristischsten Bauwerke
aus verschiedenen Regionen der Slowakei. Im Dorf selbst blieben auch mehrere Blockhäuser mit
schindelgedeckten Satteldächern un rechteckige Kornspeichern erhalten, die mit Lehm abgedichtet sind.
Im Tal über der Gemeinde befindet sich ein Geysir, der Wasser bis zu einer Höhe von 10 m ausstößt.
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